
Die Kulturhalle, von-der-Leyen-Platz, im Ortsteil Vluyn ist seit über dreißig Jahren eine exzellente
Adresse für Kunst und Kultur. Jeder in der Stadt und im Umkreis kennt sie und weiß, dass Saal, Foyer und
Seitenbühne für große und kleine kulturelle Anläße mit einem sehenswerten Raumangebot zur
Verfügung stehen. Außerdem ist hier seit 1989 das Ortsgeschichtliche Museum auf zwei Etagen untergebracht.
Besonders gern nutzen die örtlichen Vereine und Kulturträger die vorhandenen Möglichkeiten des auch
äußerlich sehr sehenswerten Gebäudes und sind stolz auf ihre - wie es heißt - "gute Stube" von
Neukirchen-Vluyn. Versammlungen aller Art werden hier abgehalten, Hochzeiten gefeiert und besondere Jubiläen, wie
die 700-Jahr-Feier. Für Kleinkünstler, Kabarettisten, Musiker, darunter auch internationale Jazz-Größen
zählt die Kulturhalle mit zu jenen Örtlichkeiten, wo sich die Kabarett- oder Musikszene trifft.
Mit den wachsenden Ansprüchen an Kultur und einem veränderten Zeitgeist erwies es sich mehr und mehr, dass
das Gebäude von 1939 von seinem Raumangebot her für Veranstaltungen ungenügend war. Im selben Jahr
wurde ein Architektenwettbewerb zur Erweiterung der Kulturhalle veranlaßt. Der erste Preis ging an die Hertener
Architekten Menge + Jaromin, durch ihren Entwurf waren die Funktionsbereiche opitmal mit einander verknüpft und
das Anforderungsprofil bestens erfüllt worden.
Der Baubeginn fand im Dezember 1987 statt und zog sich ein Jahr lang hin. Nunmehr waren die räumlichen
Voraussetzungen für Veranstaltungen von 25 bis 500 Plätzen gegeben.